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Planung von innerstädtischen Plätzen 06.07.2017 13:29

Mit der richtigen Absperrtechnik auch in der Praxis multifunktional nicht nur, aber gerade im urbanen Raum ist Platz begrenzt. Um so wichtiger ist es, die zur Verfügung stehenden Räume optimal zu nutzen. Da sich kaum eine Kommune erlauben kann, für jede Nutzung ein eigenes Areal auszuweisen, ist Multifunktionalität sowohl Schlüssel zur erfolgreichen Stadtplanung, als auch unabdingbare Notwendigkeit. Damit die mehrfache, unterschiedliche Nutzung ein und der selben Fläche nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Realität funktioniert, ist eine flexible und funktionale Absperrtechnik für alle weiteren Zielsetzungen.

Die Ausgangslage

Sie sind eine kleine Kommune im ländlichen Raum, die ihre Ortsmitte im Rahmen eines städtebaulichen Konzepts überplanen und neu gestalten möchte. Zentrales Element ist dabei der große Platz vor dem Rathaus, der seit der letzten Überplanung aus den 1960er Jahren nicht konsequent weiterentwickelt wurde, sondern eher schleichend zu seiner heutigen Form gelangt ist.

Aktuell handelt es sich um einen überwiegend befestigten Platz mit einigen Bäumen und Pflanztrögen. In der Regel erfolgt die Nutzung als Parkierungsfläche für das naheliegende Rathaus. Einmal wöchentlich findet hier zudem der Wochenmarkt mit einer Handvoll Marktständen statt, die sich dann meist zu früher Stunde mit den Dauerparkern herumärgern müssen und die verbleibenden Freiflächen mehr schlecht als recht als Stellflächen nutzen müssen.

Einige Male im Jahr finden zudem Veranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt, das Dorffest und das Vorspiel des örtlichen Musikvereins auf dem Platz statt, der dann jeweils einige Tage vor Aufbau bereits beschildert und abgesperrt wird, um die erforderlichen Flächen dann zum Zieltermin auch wirklich frei von Dauerparkern zu haben. Am Veranstaltungstag selbst übernimmt der jeweilige Veranstalter die Aufgabe, durch Einweiser und Sicherheitspersonal die Zufahrt zum Platz zu regeln, so dass Markbeschicker und Lieferanten anfahren können, der sonstige Parkverkehr aber ferngehalten wird.

 

Die Zielsetzung

Die Überplanung des zentralen Platzes in der Ortsmitte soll einerseits eine optische Aufwertung erreichen. Darüber hinaus sollen die vorhandenen Flächen aber auch so gestaltet werden, dass alle die Nutzungen, die bisher einfach "irgendwie" mit zahlreichen Zwängen und Einschränkungen erfolgten, berücksichtigt werden und in die Neugestaltung einfließen.

Da gerade kleinere Kommunen häufig unter einem großen Konkurrenzdruck bezüglich Markbeschickern und Besuchern stehen, soll nicht einfach ausreichend Fläche vorhanden sein, sondern die Gestaltung auch so erfolgen, dass alle erforderlichen Funktionen der unterschiedlichen Nutzungen gut und einfach funktionieren.

Im Detail soll der Platz, wie bisher, im Alltag als öffentliche Parkierungsfläche genutzt werden. Einmal Wöchentlich soll weiterhin der Markttag stattfinden, der durch das verbesserte Platzangebot zukünftig eine größere Anzahl an Marktständen aufweisen soll. Abschließend soll die Möglichkeit bestehen, für verschiedenste Einzelveranstaltungen die nötige Flexibilität an Platz, Zufahrbarkeit und vor allem Absperrmöglichkeiten, vorhanden sein.

Um die örtlichen Vereine in der Nutzung des neu gestalteten Platzes für ihre Veranstaltungen zu bestärken, ist oberstes Ziel die einfache und unkomplizierte Nutzbarkeit. Zukünftig soll der Aufwand an Ordnungs- und Sicherheitspersonal auf ein Minimum reduziert werden, so dass auch kleine Vereine den zentralen Dorfplatz gerne und zur Bereicherung und Belebung der Ortsmitte für ihre Aktivitäten nutzen.

 

Die Probleme

Die Hauptaufgabenstellung bei der geplanten Neugestaltung ist die umsetzung sich fundamental entgegenstehender Nutzungsarten. Zum einen soll die Fläche bei der Nutzung als Parkplatz gut befahrbar sein, so dass die Parkmöglichkeiten tatsächlich angenommen werden und den öffentlichen Verkehrsraum entlasten. Andererseits soll jedoch, bei verschiedensten Veranstaltungen, die Zufahrbarkeit ausgeschlossen sein, so dass die Fläche tatsächlich zur Verfügung steht und nicht trotzdem mit PKWs belegt wird. Als dritte und schwierigste Aufgabe stellt sich dann die Mischung beider Anforderungen dar. Vor allem bei Marktnutzung soll einerseits die sonstige Parknutzung unterbunden, den Marktbeschickern jedoch die weitestgehend ungehinerte Zufahrt zu ihren Marktständen ermöglicht werden.

Als zusätzliche Erschwernis gilt es, unabhängig von der aktuellen Nutzung, die vorhandenen Zufahrten jederzeit für Rettungskräfte, wie Krankenwagen oder Feuerwehr, uneingeschränkt nutzbar zu erhalten. Vereinfacht gesagt gilt es, den Platz entweder zu öffnen, zu schließen, oder gleichzeitig selektiv zu öffnen und zu schließen. Darüber hinaus ist er für bestimmte Nuutzerkreise (Rettungskräfte) auch in geschlossenem Zustand jederzeit offen zu halten.

Als zusätzliche Erschwernis sollen all diese Funktionen auf technischem Wege, also ohne erheblichen Personalaufwand, erfüllt werden.

Die Lösung

Wie schafft man es also, die genannten Anforderungen so umzusetzen, dass die dauerhaft und einfach funktionieren? Der Schlüssel zum Erfolg ist eine durchdachte und technisch optimierte Absperrtechnik, mit deren Hilfe selektiv und je nach aktueller Anforderungen Zugänge zum Platz permanent oder temporär geöffnet oder verschlossen werden können.

 

Die Technik

Gute Technik muss nicht aufwändig sein. Im Gegenteil - gerade die Verwendung einfacher Bauteile sorgt für eine einfache Nutzbarkeit bei hoher Langlebigkeit und Unempfindlichkeit. Klassische Elemente, die hier sinnvoll eingesetzt werden können, sind Absperrpfosten bzw. Poller, die entweder Punktuell oder gereiht als lineare Abgrenzung verwedet werden. Durch die einfache Demontage der Absperrpfosten ermöglichen sie wahlweise das Schließen oder Öffnen von Wegen, Straßen und sonstigen Flächen. Sperrelemente treten deutlicher in Erscheinung als einzelne Pfosten und sind vor allem überall da ideal, wo eine selektive Durchlässigkeit gewünscht ist, Poller aber aus sicherheitstechnischen Belangen ausscheiden. Ein gutes Beispiel für die Anwendung von Sperrelementen sind Radwege, die für PKW-Verkehr gesperrt werden sollen, oder auch stark frequentierte Fußwege, in denen Poller bei großem Menschenandrang zu schlecht erkannt werden und somit ein gewisses Sicherheits- und Verletzungsrisiko bergen. Die aufwändigsten Elemente sind sicherlich Schranken, die ohne Demontage das schnelle und werkzeugfreie Öffnen und Schließen von Wegen und Straßen erlauben.

Durch die sinvolle Kombination dieser wenigen einfachen Elemente lässt sich auch für den zentralen Dorfplatz nicht nur auf dem Papier, sondern in der Praxis, die gewüschte Flexibilität der Nutzung herstellen. Konkret können die Hauptzu- und Abfahrten mit Hilfe von Schranken für die reguläre Parknutzung geöffnet bleiben, im Falle von Veranstaltungen oder Märkten aber schnell und simpel für den Parkverkehr geschlossen werden. Durch die Ausgabe von Schlüsseln für die Schranke ist es den Marktbeschickern oder sonstigen Lieferanten, dennoch jederzeit möglich, die Schranke zu öffnen und das gewünschte Ziel zu erreichen. Die aufwändige Vorhaltung von Ordnern oder Sicherheitspersonal entfällt. Für die fußläufigen Zugänge zum Platz eignet sich eine Kombination aus Absperrpfosten und anderen Sperrelementen. DIe schmalen Nebenwege können durch entnehmbare Pfosten so gesperrt werden, dass im Regelbetrieb nur Fußgänger und Radfahrer passieren können. Zum Beispiel für die Straßenreinigung oder andere Unterhaltungsarbeiten, kann der Weg durch Entnahme des Pfostens im Einzelfall ohne großen Aufwand auch für Kleinfahrzeuge passierbar gemacht werden. Da die Verriegelungen der Pfosten genormt sind, kann das ohnehin bei Bauhof und Straßenreinigung vorhandene Werkzeug verwendet werden. Zusätzliche Schlüssel, Zangen oder Ähnliches sind nicht nötig.

Zuletzt bleiben die Hauptzugäge für Fußgänger und Radfahrer. Da gerade bei größeren Veranstaltungen auf diesen Wegen mit einem dichtee Personenstrom zu rechnen ist, sollten hier Sperrelemente eingesetzt werden. Diese dienen einerseits zur offensichtlichen Absperrung des Weges für Fahrzeuge aller Art, haben aber darüber hinaus noch eine zweite Funktion. Vergleichbar zu einer Schikane im Rennsport kann durch die Sperrelemente eine Umlenkung und, damit einhergehend, eine Verlamsamung des Personenstroms erreicht werden. Aus Sicherheitstechnischer Sicht werden die Sperrelemente dabei deutlich besser wahrgenommen, als dies bei einzelnen Pfosten der Fall wäre. Als Resultat wird bereits vor Eintreten der realen Sperr- oder Umlenkwirkung durch die gute Sichtbarkeit die Wahrnehmung durch die Personen so erhöht, dass Fußgänger deutlich früher das Tempo reduzieren und Fahrzeuge erst gar nicht bis zum realen Sperrelement anfahren.

Nachdem die Zugänge zum Platz nur ausreichend ausgestattet sind, tritt natürlich der Platz selbst in den Fokus. Je nach Nutzung kann es zum Beispiel gewüscht sein, einzelne Bereiche ganz oder teilweise von anderen Teilflächen abzugrenzen. Bei der Regelnutzung als Parkplatz kann dies etwa ganz klassisch das Sperren einzelner Stellplätze für Dienst- oder EInsatzfahrzeuge sein. Hierfür eignen sich besonders gut umlegbare Pfosten oder Sperrelemente, die auch in niedergelegtem Zustand vor Ort verbleiben und einfach überfahren werden. Der Vorteil dieser Elemente ist, dass keine Bauteile entfernt und anderweitig zwischengelagert werde müssen. Bei der Nutzung als Fest- und Veranstaltungsfläche kann dagegen erwünscht sein, eine optische, im Notfall aber jederzeit überwindbare, Barriere zwischen Bühnenbereich und Verpflegungsständen zu schaffen. Oder es soll ein gewisser Bereich für Lieferfahrzeuge erreichbar sein, während andere Flächen gezielt den FUßgängern vorbehalten sind. Sollen solche Abgrenzungen immer wieder im selber Art errichtet werden, eignen sich auch hier besonders Pfostenreihen, die bei ausbleibendem Bedarf einfach entfernt werden können. Weisen die benötigten Absperrungen jedoch je nach Veranstaltung, einen sehr stark variierenden Charakter auf, können mobile Absperrelemente sinnvoll eingesetzt werden. Diese Elemente sind vor allem von Konzerten oder Sportveranstaltungen bekannt, können aber auch im Rahmen kleiner Veranstaltungen schnell, einfach und flexibel in unterschiedlichster Form genutzt werden. Sie dienen einerseits der gezielten Absperrung, zum Beispiel von Bühnen- oder Lagerbereichen. Darüber hinaus können sie aber auch im Falle von Kassenbereichen zur sonstigen Lenkung des Besucherstroms ihren Einsatz finden.

Nicht zuletzt sollen hier noch kurz fest verankerte und nicht entnehmbare Poller angesprochen werden. Der Einsatz in Fußwegen erscheint zwar wenig ratsam, da der Weg somit dauerhaft für den Fahrzeugverkehr gesperrt wird und weder Einsatz- noch Wartungsfahrzeuge passieren können. Allerdings kommt auch der neu überplante und gestaltete Dorfplatz nicht ohne technische Infrastruktur aus. So sind Parkscheinautomaten ebenso vorstellbar, wie möglicherweise fest installierte Strom- und Wasserentnahmestellen für die Markt- und Veranstaltungsnutzung. Um all diese Elemente insbesondere vor Anprallschäden durch Fahrzeuge zu schützen, können flankierende Poller optimal verwendet werden.

 

Ihr Vorteil

Zusammenfassend wird deutlich, wie vielfältig die Verwendbarkeit weniger einfacher Bauteile ist und wie gut mit diesen wenigen Mitteln die gewünschte Flexibilität moderner Planungen umgesetzt werden kann. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand. Einerseits fallen durch die EInfachheit der verwendeten Elemente deutlich geringere Anschaffungskosten an, als dies bei hochkomplexen technischen Systemen der Fall wäre. Weiterhin ist absehbar, dass dies neben der Erstanschaffung auch auf Unterhalt und Lebensdauer zutrifft, so dass man mit einfacher, aber durchdachter Absperrtechnik auch langfristig eine erhebliche Kostenreduzierung erzielen kann.

Der zweite große Vorteil dagegen liegt in der einfachen Anwendung der Technik. Da nur allgemein bekannte Werkzeuge zur Montage bzw. Demontage erforderlich sind, entfällt eine aufwändige Unterweisung der Anwender. Regelmäßige Marktbeschicker müssen sich so nicht lange mit komplizierter Technik auseinandersetzen, sondern können ihr Augenmerk auf ihr eigentliches Geschäft richten. Sporadische Nutzer, wie Vereine oder andere Gruppen, finden sich dagegen auch nach längerer Abwesenheit schnell wieder zurecht und können die vorhandene Absperrtechnik effektiv einsetzen.

Als nächsten Vorteil lässt sich der entfallende, oder zumindest deutlich reduzierte, Bedarf an Personal anführen. Bei durchdachtem EInsatz der Absperrtechnik kann auf Ordnungspersonal an Zu- und Abfahrten meist völlig verzichtet werden.

Nicht zuletzt bedeuten alle bereits genannten Punkte zugleich eine erhebliche Zeitersparung gegenüber komplexen Systemen. Zunächst kann der Einbau schnell und unkompliziert im Rahmen der sonstigen Arbeiten erfolgen. Fachunternehmen sind nicht erforderlich. Weiterhin kann die ohnehin kaum erforderliche Wartung ebenso zügig durchgeführt werden. Im Falle von irreparablen Schäden wird einfach das betroffene Bauteil getauscht, ohne die sonstigen Elemente dadurch in ihrer Funktionalität einzuschränken. Nicht zuletzt profitieren aber auch alle Nutzer von der Einfachheit der Elemente, da eine zeitraubende Einweisung und Bedienung entfällt.

 

Fazit

Ein moderner Dorfplatz muss multifunktional angelegt sein. Dass dieser somit nicht ohne verschiedene Sperr- und Lenktechnik auskommen kann, ist offensichtlich. Die Anwendung einfacher Absperrtechnik ermöglicht jedoch, kostengünstig, effektiv und flexibel die gewünschten Ergebnisse zu erreichen, ohne aufwändige Leitsysteme oder Ähnliches vorsehen zu müssen. Ganz nach dem Motto "Weniger ist Mehr" liegt der Schlüssel zum Erfolg in der sinnvollen Kombination weniger einfacher Bauteile, die von jedermann bedient undgenutzt werden können. So schaffen auch kleine Kommunen mit knappem Budget den Schritt in eine zukunfstfähige Planung öffentlicher Räume.